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Sollten Sie leichte der unter
"Symptome"
beschriebenen Anzeichen bei sich erkennen können, sind die folgenden Informationen zur Vorbeugung der Entwicklung krankhaft veränderter Hämorrhoiden für Sie evtl. hilfreich. Sie können jedoch keine ärztliche Untersuchung ersetzen und Sie sollten sich in jedem Fall von einem Arzt untersuchen lassen, wenn ihr Körper diese Symptome aufweist.
Sollten Ihre Beschwerden bzw. Symptome nach Beachtung dieser Hinweise nicht kurzfristig abgeklungen oder verschwunden sein, gehen Sie bitte umgehend zu Ihrem Arzt und lassen sich genauer untersuchen und ausführlich beraten.
Ernährung und Trinken

Achten Sie auf eine ballaststoffreiche und faserreiche Kost und auf richtiges Stuhlverhalten. Dies ist auch besonders wichtig nach einer erfolgreichen Behandlung, um die Neubildung von Hämorrhoiden zu verhindern.
"Hämorrhoiden" sind u.a. die Folge von Verstopfung und dem dann notwendigen übermäßigen Pressen beim Stuhlgang. Der geplagte Patient sollte seine Ernährung am besten komplett umstellen, zumindest aber darauf achten, dass er ausreichend Ballaststoffe zu sich nimmt. Der behandelnde Arzt oder eine spezielle Ernährungsberatung können dabei helfen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, darauf zu achten, dass der Patient insgesamt genügend trinkt. Zwei bis drei Liter Mineralwasser, Früchte- oder Kräutertee sind optimal. Wenn ausreichende Flüssigkeitszufuhr nicht ausreicht und der Stuhl immer noch hart ist, kann nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ein mildes, natürliches Abführmittel hilfreich sein, wie z.B. Milchzucker.
Bei der Ernährung sollte der Patient außerdem auf die regelmäßige Einnahme von Abführmitteln verzichten, da Abführmittel die Darmaktivität einschränken und somit die Ausbildung der Erkrankung der Hämorrhoiden begünstigen können.
Außerdem sollten stark gewürzte Speisen sowie die Einnahme von Alkohol sowie von Kaffee oder schwarzem Tee gemieden werden, da diese für eine Irritation des Darms führen können und somit kontraproduktiv zur Vorbeugung von Hämorrhoiden wirken können.
Bewegung

Ergänzend zur Ernährungsumstellung ist es ebenfalls wichtig, sich regelmäßig zu bewegen. Jede Art von Bewegung - ob nun Leistungssport, regelmäßiges Laufen, Radfahren oder Schwimmen oder auch regelmäßige Spaziergänge - hilft dem Körper, die Darmaktivität anzukurbeln und somit eine weitere Hämorrhoiden-Bildung zu verhindern.
Ein weiterer Grund für die Aufnahme bewegungssportlicher Aktivitäten ist die Tatsache, dass der Druck auf die Blutgefäße bei übergewichtigen bis stark übergewichtigen Menschen erhöht ist. Durch diesen wird die Durchblutung der Hämorrhoiden-Polster eingeschränkt und die Bildung krankhafter Hämorrhoiden gefördert.
Stuhlverhalten

Verbunden mit dem Hämorrhoidalleiden ist häufig das Gefühl, beim Stuhlgang nicht vollständig entleeren zu können. Dieses führt häufig zu einem übermäßigen Pressen auf der Toilette, welches jedoch die Ausbildung des Hämorrhoidalleidens nur weiter unterstützt. Ebenso fördert langes Sitzen auf der Toilette (häufig verbunden mit dem sogenannten Toiletten-Zeitungslesen) die Bildung krankhaft veränderter Hämorrhoiden und sollte vermieden werden. Versuchen Sie täglich regelmäßig zur Toilette zu gehen, z.B. zu einer bestimmten Tageszeit und nachdem Sie ein Glas Wasser getrunken haben.
Es sollte außerdem auf eine korrekte Analhygiene geachtet werden. Nutzen Sie z.B. feuchtes Toilettenpapier, aber achten Sie darauf, dass dieses ohne Zusätze wie z.B. Alkohol ist. Diese Zusätze würden den Analbereich nur unnötig noch weiter angreifen
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