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Verödung der Hämorrhoiden
Für eine Verödung (Sklerosierung) werden die Hämorrhoiden mit dem Afterspiegel sichtbar eingestellt. Dann spritzt der Arzt in die vergrößerten Gefäßpolster oder in die Nähe der versorgenden Schlagaderäste geringe Mengen eines Medikamentes. In diesem Bereich sind keine Schmerznerven vorhanden, deshalb ist die Behandlung meist schmerzfrei. Das Gewebe reagiert auf die gespritzten Substanzen: die Hämorrhoiden schrumpfen.
Meist treten nach der ersten Sklerosierung keine weiteren Blutungen mehr auf - auch wenn die Vergrößerungen noch nicht voll beseitigt sind. Dazu bedarf es drei, vier oder selten mehr Sitzungen. Häufig lassen erst nach mehreren Sitzungen Juckreiz, Wundsein und Ausschlag nach. Weil die komplette Sklerotherapie einige Wochen in Anspruch nimmt, kann vorübergehend begleitend eine symptomatische
Behandlung mit Cremes oder Analtampons
hilfreich sein.
Der erfahrene Spezialist verödet meist beschwerdefrei. Dennoch lassen sich Nebenwirkungen und Komplikationen nicht ganz ausschließen. Beschwerden können sein: kurzzeitiges Ziehen bis zur leichten Blutung.
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