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Infrarotkoagulation bei Hämorrhoiden-Erkrankungen
Bei der Infrarotkoagulation handelt es sich um eine Behandlung mit Infrarotlicht, die sehr gut geeignet ist zur Stillung von blutenden Hämorrhoiden im Stadium I. Die Wärmeeinwirkung verschließt die blutenden Gefäße. Bei stärker ausgeprägten Hämorrhoiden ist die Infrarotkoagulation nicht geeignet.
Der Arzt führt ein Proktoskop, also eine Art Sichtrohr, in den Analkanal ein. Durch dieses Rohr setzt der Arzt ein feines Metallgerät direkt auf die Hämorrhoiden auf. Ein Infrarotlicht überträgt über das Metall die Wärme in das Gewebe. Die Wärme wirkt bis in eine Tiefe von drei Millimetern im Gewebe, verschorft die Blutgefäße und stillt so die Blutung. Die Behandlung ist schmerzfrei, eignet sich aber nur für kleinere Hämorrhoiden.
Es kann während oder nach der Koagulation zu verstärkten Blutungen kommen, die in seltenen Fällen mehrere Tage anhalten können. Dann sollte unverzüglich ein Arzt konsultiert werden, am besten der behandelnde Arzt.
Da mit der Verödung (Sklerosierung) eine sehr effektive Methode für Hämorrhoiden I. Grades zur Verfügung steht, wird die Infrarotkoagulation in Deutschland nur in speziellen Fällen eingesetzt.
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