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Bei der Hämorrhoiden-Arterien-Ligatur (HAL) werden unter Einsatz eines speziellen Proktoskops (Doppler Sensor) mit Hilfe von Ultraschall die zu den Hämorrhoiden führenden Arterien lokalisiert. Dann werden die Arterien mit einer Nadel umstochen, wodurch eine Verringerung der Blutzufuhr in die Hämorrhoidalpolster erreicht werden soll.
Nach der HAL-Behandlung kann es zu Blutungen, lokalen Infektionen, analen Fissuren und Thrombosen des analen Bereiches sowie dem Gefühl eines Fremdkörpers im Analkanal kommen.
Da es sich um eine ganz neu entwickelte Technik handelt, ist eine Empfehlung ihres Einsatzes abhängig vom Hämorrhoiden-Stadium derzeit noch nicht möglich.
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